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Behördliche Verfahren

Bei der Einstellung und Beschäftigung von Personal aus den EU-Mitgliedsstaaten müssen die Arbeitgeber lediglich die Vorschriften beachten, die auch für deutsche Arbeitnehmer gelten. Wenn Sie eine Bewerberin bzw. einen Bewerber aus einem Drittland einstellen möchten, müssen Sie sich vergewissern, dass die bzw. der Drittstaatsangehörige einen Aufenthaltstitel zur Ausübung der Beschäftigung bekommt oder einen Aufenthaltstitel mit Erlaubnis zur Ausübung der Erwerbstätigkeit bereits besitzt.

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Zu den Drittstaatsangehörigen gehören diejenigen, die weder Unionsbürger, Staatsangehörige eines Mitgliedstaates des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) noch Schweizer oder Schweizerinnen sind. Drittstaatsangehörige haben nur dann die Möglichkeit zwecks Erwerbstätigkeit nach Deutschland einzuwandern, wenn sie über eine berufliche Qualifikation verfügen und ein konkretes Arbeitsplatzangebot haben. Sie dürfen die Arbeit aufnehmen, wenn sie einen Hochschulabschluss (gleichwertig mit einem deutschen Hochschulabschluss) haben oder über eine Qualifikation verfügen, die einem deutschen Berufsabschluss entspricht, wenn dieser Beruf auf der Liste der Mangelberufe aufgeführt ist.

In vielen Fällen ist die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit zur Beschäftigung erforderlich. Wenn es sich nicht um die Arbeitserlaubnis für Hochqualifizierte mit gewissem jährlichen Einkommen (Kriterien der Blauen Karte EU) oder Wissenschaftler handelt, erfolgt eine Vorrangprüfung. In diesem Fall empfiehlt es sich, die Zustimmung der Bundesagentur vor Beantragung eines Visums einzuholen. Dafür sollten die Anfrage, die Stellenbeschreibung und der Arbeitsvertragsentwurf bei der Zentrale für Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit vorgelegt werden.

Haben die zuständigen Behörden der Visumerteilung zugestimmt, erhält die Bewerberin bzw. der Bewerber ein nationales Visum zur Einreise mit dreimonatiger Gültigkeit. Nach der Einreise und Anmeldung bei der Meldebehörde erteilt dann die Ausländerbehörde den Aufenthaltstitel mit Beschäftigungserlaubnis.

Weitere Informationen

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